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Liebe Leserinnen und Leser,
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vielen Dank für Ihr fortlaufendes Interesse an unserem AöW-Rundbrief.
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Wir hoffen, Sie konnten die Pfingstfeiertage genießen, einige erholsame Tage verbringen und gut in die kommenden Wochen starten.
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Besonders bedanken möchten wir uns für die zahlreichen Besuche und den intensiven persönlichen Austausch auf der IFAT 2026. Wir haben uns sehr gefreut, dort viele bekannte Gesichter wiederzutreffen. Die zahlreichen Begegnungen und Anregungen geben wertvolle Impulse für unsere Arbeit, die wir gerne mitnehmen. Sehr gefreut hat uns zudem das positive Feedback zu unserem neuen Slogan „WASSER LEBEN WIR“, der auf großes Interesse gestoßen ist. Mit ihm möchten wir die vielfältigen Aufgaben und das gemeinsame Selbstverständnis der öffentlichen Wasserwirtschaft prägnant und verständlich zum Ausdruck bringen.
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Auch in diesem Rundbrief stehen wichtige wasserwirtschaftliche Entwicklungen im Fokus: Unter anderem geht es um die Forderung der AöW nach einer Neubewertung der Phosphorrückgewinnungspflicht ab 2029, die Stellungnahme zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz sowie die aktuellen Diskussionen rund um Wasserverteilung und Nutzungskonflikte. Darüber hinaus berichten wir über die Entwicklungen zur EU-Kommunalabwasserrichtlinie auf europäischer Ebene.
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Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit dieser Ausgabe erneut wertvolle Einblicke bieten können, und wünschen Ihnen einen guten Start in die sommerliche Jahreszeit.
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Ihr Team der AöW-Geschäftsstelle Dr. Durmus Ünlü, Leonie Spahr und Anja Kutzsch
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AöW fordert Neubewertung der Phosphorrückgewinnungspflicht ab 2029
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Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hält eine Neubewertung der ab 2029 geltenden Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm für erforderlich. Nach Auffassung der AöW hat sich die bei der Novellierung der Klärschlammverordnung zugrunde gelegte Annahme, bis 2029 stünden ausreichend marktreife Technologien zur Verfügung, bislang nicht erfüllt. Die Frist ist deshalb unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht einzuhalten.
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Zur Begründung verweist die AöW darauf, dass sich bislang kein Verfahren im großtechnischen Maßstab durchgesetzt hat und tragfähige Absatzmärkte für rückgewonnene Phosphorprodukte noch fehlen. Zudem sind viele Forschungsarbeiten noch nicht abgeschlossen und Genehmigungszeiten weiterhin lang. Die AöW spricht sich auch gegen ein Fondsmodell für Betreiber ohne Phosphorrückgewinnung aus und fordert stattdessen den Abbau regulatorischer Hemmnisse, eine stärkere Förderung der Technologieentwicklung sowie rechtliche Klarstellungen für Investitionen. Bereits getätigte Vorleistungen dürfen bei einer Anpassung des Rechtsrahmens nicht entwertet werden.
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AöW fordert Nachbesserungen am Infrastruktur-Zukunftsgesetz
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Die AöW hat zum Entwurf des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes Stellung genommen und unterstützt grundsätzlich das Ziel, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Aus Sicht der AöW sollte dies jedoch vor allem durch effizientere Verwaltungsstrukturen, eine stärkere Digitalisierung der Verfahren sowie eine bessere personelle Ausstattung der zuständigen Behörden erreicht werden. Zudem muss der Ausbau und die Modernisierung der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur im Rahmen der künftigen Infrastrukturentwicklung stärker berücksichtigt werden.
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Kritisch sieht die AöW mehrere Regelungen des Gesetzentwurfs. Demnach könnten die geplante Einschränkung wasserbehördlicher Mitwirkungsrechte, die Priorisierung bestimmter Infrastrukturvorhaben als „überragendes öffentliches Interesse“ sowie Änderungen bei naturschutzrechtlichen Ausgleichsregelungen dazu führen, dass Belange des Gewässer- und Umweltschutzes an Gewicht verlieren. Auch die vorgesehenen Änderungen bei Raumordnungs- und Umweltprüfungen bewertet die AöW zurückhaltend. Die AöW fordert daher, die Interessen der öffentlichen Wasserwirtschaft sowie den Schutz von Gewässern und Grundwasser im weiteren Gesetzgebungsverfahren angemessen zu berücksichtigen.
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AöW-Stellungnahme: LAWA erarbeitet Regeln für Wasserverteilung
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Die Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) arbeitet an bundesweiten Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheit und Nutzungskonflikten. Hintergrund sind demnach zunehmende Trockenperioden, sinkende Grundwasserstände und steigende Wasserbedarfe von Haushalten, Landwirtschaft, Industrie sowie neuen Verbrauchern wie Rechenzentren. Die Leitlinien sollen Wasserbehörden künftig einheitliche Kriterien für Priorisierungen an die Hand geben. Vorgesehen sind demnach unter anderem Ampelsysteme zur Bewertung der Lage sowie abgestufte Maßnahmen bei drohender oder akuter Knappheit. Nach bisherigen Angaben soll die öffentliche Wasserversorgung Vorrang erhalten. Die Verabschiedung der Leitlinien durch die LAWA ist für Herbst 2026 vorgesehen.
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Die AöW hatte zuvor die Möglichkeit eine Stellungnahme einzureichen. Die AöW begrüßt den Entwurf grundsätzlich als wichtigen Schritt im Umgang mit zunehmenden Nutzungskonflikten infolge des Klimawandels. Zugleich verweist die AöW auf erhebliche Unterschiede in der Verwaltungspraxis der Länder sowie auf offene Fragen bei Datengrundlage, Vollzug und Rechtssicherheit. Nach Ansicht der AöW muss der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung deutlicher abgesichert werden, etwa bei der Zulassungsart von konkurrierenden Nutzungen. Kritisch bewertet wird zudem, dass ökologische Anforderungen und qualitative Veränderungen der Wasserressourcen bislang nicht ausreichend berücksichtigt würden. Die Stellungnahme thematisiert außerdem mögliche Konflikte mit Investitionsschutzrechten und Entschädigungen sowie die Gefahr eines Handels mit Wassernutzungsrechten.
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Kommunalabwasserrichtlinie beim EuGH und im Europäischen Parlament
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Arzneimittelhersteller aus der EU und Deutschland haben im Rechtsstreit um die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof eingelegt. Hintergrund ist die in der Richtlinie verankerte erweiterte Herstellerverantwortung, nach der Pharma- und Kosmetikunternehmen einen Großteil der Kosten für den Ausbau kommunaler Kläranlagen um eine vierte Reinigungsstufe tragen sollen. Zuvor hatte das Gericht der Europäischen Union die Klagen der Unternehmen gegen die Regelung als unzulässig zurückgewiesen.
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Nach Angaben des Branchenverbands Pharma Deutschland soll nun gerichtlich geklärt werden, ob die Herstellerverantwortung in ihrer derzeitigen Form rechtlich anwendbar ist. Die Unternehmen verweisen demnach auf offene Rechtsfragen sowie mögliche Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung.
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Parallel dazu wird über eine Resolution zu KARL im Europäischen Parlament beraten. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach einer erneuten Folgenabschätzung sowie nach einer Verschiebung der Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung. Eine ursprünglich für Ende Mai vorgesehene Abstimmung über eine entsprechende Resolution im Plenum wurde nach vorliegenden Informationen erneut vertagt. Gegen die Resolution haben sich 16 kommunale Verbände aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden in einem gemeinsamen Schreiben an die Mitglieder des Europäischen Parlaments gewandt. Sie fordern, auf einen sogenannten „Stop-the-Clock“-Mechanismus für die erweiterte Herstellerverantwortung zu verzichten, die Verknüpfung zwischen Herstellerverantwortung und den Vorgaben zum Ausbau der Abwasserreinigung ausdrücklich beizubehalten sowie den Kommunen die erforderliche rechtliche und finanzielle Planungssicherheit für die Umsetzung der Richtlinie zu gewährleisten. Nach Auffassung der Verbände könne die Richtlinie ihre Ziele nur erreichen, wenn Zuständigkeiten, Pflichten und Finanzierungsmechanismen unverändert aufeinander abgestimmt bleiben.
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LAGA veröffentlicht Statusbericht zur Umsetzung der Phosphorrückgewinnung
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Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat einen Statusbericht zur Sicherstellung der Phosphorrückgewinnung ab 2029 veröffentlicht. Darin fasst der zuständige Ad-hoc-Ausschuss den Stand der Arbeiten zu Gebührenregelungen, Ausschreibungen für die Klärschlammentsorgung und zur Langzeitlagerung von Klärschlammverbrennungsaschen zusammen. Konkrete Maßnahmen seien wegen komplexer rechtlicher und technischer Fragen bislang nur eingeschränkt entwickelt worden.
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Nach Angaben des Ausschusses könnten Kosten der Phosphorrückgewinnung grundsätzlich bereits vor 2029 über Abwassergebühren umgelegt werden. Zudem sollten laufende Ausschreibungen die spätere Rückgewinnung verbindlich berücksichtigen. Die Langzeitlagerung von Aschen sei rechtlich und technisch möglich, komme laut Bericht aber nur als befristete Übergangslösung infrage. Belastbare Aussagen zu den tatsächlichen Kosten seien derzeit noch nicht möglich.
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Bundeskabinett beschließt Novelle des Düngegesetzes
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Das Bundeskabinett hat eine Änderung des Düngegesetzes beschlossen und damit die Grundlage für eine Neuausrichtung des Düngerechts geschaffen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat soll künftig ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System gelten, insbesondere in Regionen mit hoher Nitratbelastung. Vorgesehen ist ein bundesweites Wirkungsmonitoring, das die Auswirkungen von Düngungsmaßnahmen auf Gewässer erfassen und die Wirksamkeit der Düngeverordnung überprüfen soll.
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Die Gesetzesänderung ist Teil einer umfassenderen Reform des Düngerechts. Kritisch gesehen wird insbesondere die vorgesehene Streichung bisheriger Instrumente zur Erfassung von Nährstoffströmen. Nach Einschätzung von Kritikern könnte das geplante Wirkungsmonitoring allein nicht ausreichen, um Nitratbelastungen verursachergerecht zu erfassen und gezielt zu reduzieren.
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EU-Kommission veröffentlicht Leitlinien zur Anwendung des EU-Wasserrechts
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Die EU-Kommission hat Leitlinien vorgestellt, die eine einheitlichere Anwendung des EU-Wasserrechts ermöglichen sollen. Laut Kommission sollen sie Unsicherheiten abbauen, hohe Umweltstandards sichern und den Zugang zu kritischen Rohstoffen gewährleisten. Die Leitlinien konkretisieren Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie sowie der Grundwasser- und Umweltqualitätsnormenrichtlinie und sind Teil des RESourceEU-Aktionsplans. Sie erläutern, wie Umweltauswirkungen neuer Projekte auf die Wasserqualität bewertet werden. Ausnahmen erlauben vereinfachte Verfahren, wenn ein Projekt kurzfristig die Wasserqualität verschlechtert oder Schadstoffe verlagert. EU-Mitgliedstaaten sollen Genehmigungen für solche Projekte künftig schneller und einheitlicher prüfen.
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Antrag im Bundestag: Grüne fordern schärfere Maßnahmen gegen PFAS im Grundwasser
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Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert Maßnahmen, um die Belastung von Trink- und Grundwasser mit sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) zu verhindern. In einem Antrag an den Bundestag verweist die Fraktion darauf, dass die langlebigen Stoffe bereits in Gewässern, im Grundwasser, in Lebensmitteln sowie im menschlichen Körper nachweisbar seien. Besonders die Trifluoressigsäure (TFA) werde häufig festgestellt.
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Nach Angaben der Antragsteller solle die Bundesregierung unter anderem Pflanzenschutzmittel vom Markt nehmen lassen, die zu TFA zerfallen können. Zudem solle klargestellt werden, dass PFAS-Einleitungen in Gewässer nicht genehmigungsfähig seien. Auch ein Verbot von PFAS-behandelten Papieren sowie die Unterstützung eines EU-weiten Gruppenverbots im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH werden gefordert. Ziel ist es laut Antrag, weitere Einträge der Stoffe in die Umwelt zu verhindern und die Regulierung zu beschleunigen.
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Karlsruher Wasserversorger unterstützt Petition „Für Gesundheit, Bienen und Bauern“ für strengeren Pestizidschutz
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Die EU-weite Petition „Für Gesundheit, Bienen und Bauern“ fordert strengere Auflagen beim Einsatz von Pestiziden sowie Unterstützung für Landwirte beim Umstieg auf umweltfreundliche Anbaumethoden. Ziel ist es, Grundwasser, Böden und Artenvielfalt stärker zu schützen und die ökologischen Folgen der Landwirtschaft zu verringern. Nach Angaben der Stadtwerke Karlsruhe wird dabei insbesondere der Zusammenhang zwischen Trinkwasserschutz und Agrarpraxis betont. Unterstützt wird die Kampagne von verschiedenen Akteuren, die zur Unterzeichnung aufrufen. Die Petition ist online über das Pestizid-Aktionsnetzwerk e.V. zugänglich.
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Bund startet Förderprogramm für die Renaturierung von Flussauen
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Das Bundesumweltministerium hat ein neues Förderprogramm zur Renaturierung von Auen an kleineren Fließgewässern gestartet. Dafür stehen zunächst 59 Millionen Euro bereit. Ziel ist es demnach, die Funktionen von Auen für Hochwasser- und Klimaschutz sowie die biologische Vielfalt zu stärken. Gefördert werden unter anderem Flächenankäufe, die Wiederanbindung von Altarmen sowie der Rückbau von Drainagen und Deichen. Laut Ministerium ist das Programm Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz und richtet sich an Kommunen, Verbände und weitere Träger.
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Bundesumweltministerium startet Beteiligungsplattform zum Nationalen Wiederherstellungsplan
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Das Bundesumweltministerium hat eine Online-Plattform zur Beteiligung am Nationalen Wiederherstellungsplan gestartet. Bürgerinnen und Bürger können den Entwurf bis zum 25. Juni kommentieren und Hinweise einreichen. Der Plan dient der Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und soll Maßnahmen zum Schutz sowie zur Entwicklung geschädigter Ökosysteme bündeln. Nach Angaben des Ministeriums wurde der Entwurf gemeinsam mit den Ländern erarbeitet. Die eingehenden Rückmeldungen sollen in die weitere Ausarbeitung einfließen.
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Förderaufruf für klimaangepasste Kommunen
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat den fünften Förderaufruf „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ gestartet. Kommunen können bis 30. Juni 2026 Projektskizzen einreichen. Aus dem Klima- und Transformationsfonds stehen 80 Millionen Euro bereit. Gefördert werden klimaangepasste Maßnahmen wie blau-grüne Infrastruktur, klimaresiliente Stadtumbauten sowie Projekte zum Wasserrückhalt.
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Bewerbung für Netzwerk der Klimaschutz-Unternehmen gestartet
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Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium und die Deutsche Industrie- und Handelskammer haben Unternehmen zur Bewerbung für die Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen aufgerufen. Wie die Initiatoren mitteilen, können sich Betriebe aller Größen und Branchen bis zum 31. August 2026 um eine Aufnahme in das bundesweite Netzwerk bewerben. Dieses fördere den Austausch zu Energie- und Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und klimafreundlichen Geschäftsmodellen. Ziel ist es laut den Angaben, unternehmerischen Klimaschutz und nachhaltige Innovationen voranzubringen.
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Neues von AöW-Mitgliedern
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StEB Köln stärken Partnerschaft mit ukrainischem Wasserversorger
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Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln haben eine Betreiberpartnerschaft mit dem ukrainischen Wasserversorger Dniprovodokanal geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist der fachliche Austausch sowie die Weiterentwicklung der Abwasserinfrastruktur und die Stärkung der Versorgungssicherheit – insbesondere in der vom Krieg betroffenen Stadt Dnipro.
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Die Partnerschaft ist zunächst bis 2028 angelegt und wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert. Bereits seit 2019 engagieren sich die StEB Köln in einer deutsch-ukrainischen Betreiberpartnerschaft mit dem Wasserversorger Lvivvodokanal in Lwiw. StEB Köln vom 28.04.2026
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Wupperverband prämiert wissenschaftliche Arbeiten zur Wasserwirtschaft
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Im Rahmen des Symposiums Flussgebietsmanagement am 19. Mai in Wuppertal hat der Wupperverband vier Bachelor- und Masterarbeiten ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten greifen aktuelle Fragestellungen der Wasserwirtschaft auf und beschäftigen sich unter anderem mit Hochwasserschutz, Sedimentmanagement, Abwasserinfrastruktur sowie dem Einsatz Künstlicher Intelligenz. Insgesamt waren sechs wissenschaftliche Arbeiten zur Prämierung eingereicht worden.
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Die ausgezeichneten Arbeiten thematisierten unter anderem den Einfluss von Biberaktivitäten auf die Sicherheit von Hochwasserrückhaltebecken, Strategien für ein Sedimentmanagement an Talsperren, die Übertragung kommunaler Abwasserkanalnetze an Wasserverbände sowie den Einsatz von KI-gestützten Modellen zur schnelleren Hochwasservorhersage. Wupperverband vom 19.05.2026
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Stadtwerke Marburg eröffnen neues Wasserwerk
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Die Stadtwerke Marburg haben ihr neues Wasserwerk nach rund drei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet. In den Neubau wurden rund 11,5 Millionen Euro investiert. Das Wasserwerk soll die langfristige Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser sichern und die Infrastruktur an zukünftige Anforderungen anpassen.
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Das neue Wasserwerk ist Teil eines umfassenden Versorgungskonzepts, zu dem auch die Sanierung des Leitungsnetzes, die Modernisierung von Hochbehältern sowie die Optimierung von Brunnen und Quellfassungen gehören. Dabei spielen auch Klimawandel und Versorgungssicherheit eine wichtige Rolle.
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Vertreter der Stadtwerke betonten bei der Eröffnung die Bedeutung moderner Wasserinfrastruktur für eine zuverlässige kommunale Trinkwasserversorgung. Stadtwerke Marburg, 19.05.2026
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Lippeverband meldet Rückkehr des Fischotters an die Lippe
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Zum „Tag der Artenvielfalt“ hat der Lippeverband eine erfreuliche Entwicklung bekanntgegeben: Der vom Aussterben bedrohte Fischotter kehrt an die Lippe zurück. Fachleute konnten das scheue Tier in den vergangenen Jahren mehrfach im Lippe-System nachweisen. Der Verband wertet dies als wichtigen Erfolg der langjährigen Renaturierungsmaßnahmen entlang des Flusses.
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Durch die Verbesserung der Wasserqualität, die Modernisierung von Kläranlagen sowie die naturnahe Umgestaltung von Uferbereichen seien neue Lebensräume entstanden, die nun wieder von seltenen Tierarten angenommen werden. Der Fischotter gilt dabei als wichtiger Indikator für intakte Gewässer und eine hohe ökologische Qualität.
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Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lippeverbands findet am 11. und 12. Juli in Datteln erstmals der „Tag der lebendigen Lippe“ statt. Besucherinnen und Besucher können dort gemeinsam mit Fachleuten die Artenvielfalt an der Lippe entdecken und mehr über die Entwicklung der Flusslandschaft erfahren. EGLV, 19.05.2026
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Erfurter Entwässerungsbetrieb gestaltet Schachtdeckel mit Krämerbrücken-Motiv
In der Erfurter Altstadt sorgen neue Schachtabdeckungen des Erfurter Entwässerungsbetriebs für besondere Aufmerksamkeit. Die neuen Motivdeckel zeigen die berühmte Krämerbrücke und sollen das historische Stadtbild zusätzlich aufwerten.
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Die erste Schachtabdeckung wurde bereits am Benediktsplatz eingebaut. Insgesamt sollen zunächst 50 Motivdeckel im Altstadtbereich verlegt werden. Sie ergänzen die bisherigen Wappendeckel mit dem „Erfurter Rad“, die bereits seit mehr als 35 Jahren das Straßenbild prägen. Nach Angaben des Entwässerungsbetriebs befinden sich im gesamten Stadtgebiet rund 25.000 Schachtabdeckungen, davon etwa 1.200 in der Altstadt. Mit den neuen Motivdeckeln wird die Verbindung von Stadtgestaltung und Infrastruktur nun weitergeführt. Erfurter Entwässerungsbetrieb, 13.05.2026
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Radio-/TV-Beiträge zu Wasserthemen
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In diesem Rundbrief können wir folgende Beiträge empfehlen (abrufbar in den externen Online-Mediatheken):
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Wir möchten Sie über TV- und Radioberichte zu Wasserthemen ständig informieren. Wenn Sie Empfehlungen zu Sendungen haben, die online abrufbar sind, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).
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- 28.05.2026, Berlin
Wasserwerkstatt: Kann nachhaltige Phosphorrückgewinnung gelingen? Externer Link
- 05.06.2026, Bonn
Wasserrechtliches Kolloquium | Die Ausübung des wasserrechtlichen Vorkaufsrechts nach § 99a WHG in NRW Link
- 06.06.2026, Grevesmühlen
20. Kinder-Umwelt-Tag Externer Link
- 11.06.2026, Haldensleben
Tag der Daseinsvorsorge beim Abwasserverband Haldensleben „Untere Ohre“ Externer Link
- 11.06.2026, Berlin
66. Wasserwirtschaftsrechtlicher Gesprächskreis | Zur EU-Wasserrechtsnovelle 2026 – Requiem für den europäischen Ordnungsrahmen im Bereich der Wasserpolitik Link
- 12.06.2026, online
Wasserrechtliches Kolloquium | erweiterte Herstellerverantwortung nach der Kommunalabwasserrichtlinie im Kontext des Verursacherprinzips Link
- 18.06.2026, Berlin
Vorstellung des SRU-Sondergutachtens: Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik Externer Link
- 23.06.2026, Dessau
UBA, IÖW, Landschaftsarchitekt Prof. Dr. Manfred Köhler, Hydrotox, TZW, Goetz & Heintze Garten- und Landschaftsbau Fachsymposium: Schwammstädte stärken – Politikinstrumente des Bundes wirksam gestalten Externer Link
- 12.07.2026, Datteln
Tag der lebendigen Lippe Externer Link
- 18./19.11.2026, Potsdam
INFRA-SPREE Externer Link
- 02./03.02.2027, Offenburg-Ortenau
URBAN TEC | Kongress & Fachmesse für urbane Versorgung Externer Link
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Wenn Sie Empfehlungen zu Veranstaltungen haben, die für die öffentliche Wasserwirtschaft relevant sind, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).
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Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V.
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Invalidenstr. 91, 10115 Berlin Postfach 40534, 10063 Berlin
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Inhaltlich Verantwortlicher | VisdP Dr. Durmuş Ünlü, AöW-Geschäftsführer
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