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Liebe Leserinnen und Leser,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem AöW-Rundbrief.
Mit dieser Ausgabe möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen sowie die wichtigsten Themen geben, die uns derzeit beschäftigen. Gleichzeitig beginnt die parlamentarische Sommerpause.
Unser nächster Rundbrief erscheint voraussichtlich erst wieder im September. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine erholsame Sommerzeit, ggf. schöne Urlaubstage und freuen uns, Sie nach der Sommerpause wieder mit aktuellen Informationen zu versorgen.
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Ihr Team der AöW-Geschäftsstelle Dr. Durmus Ünlü, Leonie Spahr und Anja Kutzsch
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AöW zum Referentenentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Stromsystem
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Die AöW hat zum Referentenentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Stromsystem Stellung genommen und die Streichung der geplanten Änderung des § 14 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz gefordert. Der entsprechende Entwurf sieht die Möglichkeit vor, wasserrechtliche Bewilligungen für Gewässerbenutzungen durch Pumpspeicherkraftwerke unbefristet zu erteilen. Nach Auffassung der AöW würde dies die Anpassung wasserrechtlicher Entscheidungen an veränderte Rahmenbedingungen erschweren. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Nutzungskonflikte muss die langfristige Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung weiterhin Vorrang haben.
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Bundestag billigt „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“
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Der Bundestag hat das Infrastruktur-Zukunftsgesetz gebilligt. Nach Angaben des Bundestages soll das Gesetz Planungs- und Genehmigungsverfahren insbesondere für Verkehrs- und Energieinfrastruktur beschleunigen und damit Infrastrukturvorhaben schneller umsetzbar machen. Hierzu sind unter anderem Änderungen im Planungs-, Umwelt- und Verfahrensrecht vorgesehen. Ziel sei es, die Vorbereitung und Genehmigung zentraler Projekte zu vereinfachen und wesentliche Verkehrsinfrastrukturen bei Abwägungsentscheidungen besonders zu berücksichtigen.
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Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss sich jedoch noch der Bundesrat mit dem Vorhaben befassen; die Abstimmung im Plenum ist für die Sitzung am 10. Juli vorgesehen. Die Empfehlungen der Ausschüsse im Bundesrat enthalten dazu Änderungs- und Prüfbitten. Im Gesetzgebungsverfahren hatte sich auch die AöW mit einer Stellungnahme eingebracht und unter anderem Anpassungen an einzelnen umwelt- und naturschutzrechtlichen Regelungen gefordert.
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UBA sieht Alternativen für PFAS in Medikamenten
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Ein Gutachten der Universität Freiburg im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) kommt zu dem Ergebnis, dass PFAS in vielen Arzneimitteln durch fluorfreie Alternativen ersetzt werden könnten. Den Angaben zufolge wurden 111 PFAS-Wirkstoffe in Humanarzneimitteln sowie 28 in Tierarzneimitteln untersucht. Für 87 Prozent der Humanarzneimittel- und 65 Prozent der Tierarzneimittelwirkstoffe seien bereits PFAS-freie Alternativen mit derselben therapeutischen Anwendung verfügbar. Das Gutachten weist darauf hin, dass PFAS aufgrund ihrer hohen Beständigkeit nach der Anwendung in die Umwelt gelangen und dort nur schwer abgebaut werden. Nach Auffassung des UBA sollten diese Erkenntnisse bei der Entwicklung neuer Arzneimittel stärker berücksichtigt werden. Medizinisch notwendige Anwendungen, für die bislang keine geeigneten Alternativen existieren, seien davon ausgenommen.
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UBA-Studie untersucht künftigen Wasserbedarf in Deutschland
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Das Umweltbundesamt hat eine Studie zur Entwicklung des künftigen Wasserbedarfs in Deutschland veröffentlicht. Darin werden vier Szenarien bis zum Jahr 2100 vorgestellt, die den Wasserbedarf von Haushalten, Wirtschaft, Energieversorgung und Landwirtschaft unter unterschiedlichen klimatischen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen abbilden. Ziel sei es, die Prognosefähigkeit des Wasserhaushalts zu verbessern und Grundlagen für die Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie bereitzustellen. Laut Umweltbundesamt beeinflussten insbesondere der Klimawandel sowie sozioökonomische Entwicklungen die künftige Nachfrage nach Wasser. Für die Untersuchung seien bestehende Methoden zur Bedarfsermittlung ausgewertet und durch gemeinsam entwickelte Szenarien ergänzt worden. Die Ergebnisse sollen nach Angaben der Behörde eine Grundlage für die langfristige Planung und das Management der Wasserressourcen bilden.
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Antwort der Bundesregierung zur Trinkwassersicherheit
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Die Bundesregierung hat eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zur Trinkwassersicherheit in Deutschland beantwortet und dabei Angaben zu Wasserverfügbarkeit, Qualität, Schadstoffbelastungen und den Folgen des Klimawandels gemacht. Nach ihren Ausführungen ist die Trinkwasserversorgung bundesweit weiterhin sichergestellt, zugleich wird auf regionale Belastungen und langfristige Herausforderungen hingewiesen. In der Antwort verweist die Bundesregierung unter anderem auf die Entwicklung der Nitratbelastung im Grundwasser, Erkenntnisse zu Pflanzenschutzmitteln, Arzneimittelrückständen und PFAS sowie auf bestehende Überwachungs- und Kontrollsysteme. Zudem führt sie aus, dass die Nationale Wasserstrategie Maßnahmen zum Schutz der Wasserressourcen bündelt und die Anpassung an zunehmende Trockenperioden sowie den vorsorgenden Gewässerschutz stärken soll.
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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Stärkung von Wasserrückhalt
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Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert mit einem Antrag im Bundestag Maßnahmen zur Stärkung des Wasserrückhalts in der Landschaft sowie zur Beschleunigung des Moorschutzes. Nach Angaben der Antragsteller soll die Bundesregierung unter anderem das Ziel verankern, jährlich 50.000 Hektar entwässerte Moorflächen wiederzuvernässen. Zudem soll der Schutz organischer Böden als eigenständiges Ziel in das Wasserhaushaltsgesetz aufgenommen werden. Weiter wird gefordert, Wiedervernässungsmaßnahmen rechtlich nicht als nachteiligen Eingriff zu bewerten.
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Umweltbundesamt stellt Hitze-Ratgeber in Leichter Sprache für Kommunen zur Verfügung
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Das Umweltbundesamt hat einen neuen Hitze-Ratgeber in Leichter Sprache veröffentlicht. Die Broschüre soll Menschen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen besser einzuschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen im Alltag umzusetzen. Nach Angaben der Behörde richtet sich das Angebot insbesondere an Personen, die leicht verständliche Informationen benötigen, darunter ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Personen mit geringen Deutschkenntnissen. Der Ratgeber erläutert unter anderem, wie sich Hitze auf den Körper auswirken kann, welche Vorsichtsmaßnahmen empfohlen werden und woran gesundheitliche Warnzeichen zu erkennen sind.
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Darüber hinaus enthält die Publikation das Angebot für Kommunen, den Ratgeber um das eigene Logo und weitere Informationen zu ergänzen. Der Ratgeber steht kostenfrei als Download zur Verfügung und kann auch als gedruckte Broschüre bezogen werden.
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Bewerbungen für KUMAS-Leitprojekte bis Ende August möglich
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KUMAS hat die Ausschreibung für die Leitprojekte 2026 gestartet. Nach Angaben des Umweltnetzwerks können sich Träger innovativer Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Anlagen oder Forschungsergebnisse bis zum 31. August 2026 bewerben oder vorgeschlagen werden. Ausgezeichnet werden den Angaben zufolge Projekte aus Bayern, die unter anderem Umweltkompetenz, Ressourceneffizienz und nachhaltige Entwicklung fördern.
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Bewerbung für Netzwerk der Klimaschutz-Unternehmen noch möglich
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Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium und die Deutsche Industrie- und Handelskammer haben Unternehmen zur Bewerbung für die Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen aufgerufen. Wie die Initiatoren mitteilen, können sich Betriebe aller Größen und Branchen bis zum 31. August 2026 um eine Aufnahme in das bundesweite Netzwerk bewerben. Dieses fördere den Austausch zu Energie- und Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und klimafreundlichen Geschäftsmodellen. Ziel ist es laut den Angaben, unternehmerischen Klimaschutz und nachhaltige Innovationen voranzubringen.
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Wir sind stetig dabei unsere Social Media Präsenz auszubauen, um Sie mit den wichtigsten Informationen über die AöW-Aktivitäten zu versorgen.
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Besuchen Sie uns auch auf LinkedIn und informieren Sie sich dort regelmäßig über wichtige AöW-Aktivitäten!
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Neues von AöW-Mitgliedern
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Wupperverband: Wupper wird weiter naturnah gestaltet
Der Wupperverband setzt die Aufweitung und naturnahe Umgestaltung der Wupper in Wipperfürth ab Juli mit zwei weiteren Unterhaltungsmaßnahmen fort. In den beiden Abschnitten Böswipper und Egerpohl wird im Zuge der Maßnahme das Gewässer aufgeweitet und die Struktur verbessert. Zusätzlich werden Bäume angepflanzt, die der Wupper Schatten spenden sollen. Die beiden Projekte sind vorgezogene Unterhaltungsarbeiten, die zu einem größeren Maßnahmenpaket für die obere Wupper / Wipper zwischen Marienheide und Wipperfürth gehören. In diesem rund 10 Kilometer langen Flussabschnitt plant der Wupperverband umfangreiche Renaturierungen. Ziel ist es, zusätzlichen Retentionsraum im Sinne des „grünen Hochwasserschutzes“ schaffen. Wupperverband vom 02.07.2026
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Lippeverband: 100 Jahre Lippeverband - Blaugrünes Leben am längsten Fluss des Landes
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Vom einst industriell geprägten und mit Steinufern gefesselten Wasserlauf zu einer natürlich fließenden Gewässeridylle, die Hochwasserschutz, Artenvielfalt sowie Erleb- und Erfahrbarkeit miteinander in Einklang bringt: Die Lippe, einst technisch überformt, entwickelt sich aktuell zu einem der schönsten Flüsse Nordrhein-Westfalens. Entfesselt und renaturiert wird sie vom Lippeverband. Gegründet wurde das öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen vor 100 Jahren – gefeiert wurde das besondere Jubiläum am Dienstag (30.6.) in der Kokerei Hansa in Dortmund. EGLV vom 01.07.2026
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Wupperverband: Resilienz stärken - Projekte für Extreme von Dürre bis Hochwasser - Wupperverband entwickelt Anpassung an Folgen des Klimawandels weiter
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Nach einer Frühjahrsdürre in 2025 ist bislang auch das Wasserwirtschaftsjahr 2026 viel zu trocken. Dem gegenüber stehen Starkregenereignisse und allen voran das Extremhochwasser im Juli 2021, das enorme Schäden verursacht hatte. Der Rückblick auf die letzten Jahre macht deutlich: die Extreme sind häufiger und stärker ausgeprägt. Sich auf diese Extreme besser einzustellen und resilienter zu werden ist daher notwendiger denn je. Von Behörden und Ministerien in NRW über die Kommunen mit ihrem Katastrophenschutz, den Akteuren der Wasserwirtschaft bis hin zu allen Bürgerinnen und Bürgern: Alle sind gefordert, Anpassungsstrategien umzusetzen. Dies umfasst sowohl die Vorsorge als auch das Management bzw. das Verhalten im Ereignisfall. Wupperverband vom 30.06.2025
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Radio-/TV-Beiträge zu Wasserthemen
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In diesem Rundbrief können wir folgende Beiträge empfehlen (abrufbar in den externen Online-Mediatheken):
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Wir möchten Sie über TV- und Radioberichte zu Wasserthemen ständig informieren. Wenn Sie Empfehlungen zu Sendungen haben, die online abrufbar sind, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).
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- 12.07.2026, Datteln
Tag der lebendigen Lippe Externer Link
- 07.10.2026, Sonneberg
Wasserstoffkonferenz zum Thema „Wasserstoff in der Wasserwirtschaft“ Externer Link
- 18./19.11.2026, Potsdam
INFRA-SPREE Externer Link
- 19.11.2026, Kaiserslautern
KI und Simulation für eine nachhaltige Trinkwasserwirtschaft Externer Link
- 02./03.02.2027, Offenburg-Ortenau
URBAN TEC | Kongress & Fachmesse für urbane Versorgung Externer Link
- 14./15.04.2027, Berlin
TAUSENDWASSER Messe Externer Link
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Wenn Sie Empfehlungen zu Veranstaltungen haben, die für die öffentliche Wasserwirtschaft relevant sind, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).
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Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V.
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Invalidenstr. 91, 10115 Berlin Postfach 40534, 10063 Berlin
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Inhaltlich Verantwortlicher | VisdP Dr. Durmuş Ünlü, AöW-Geschäftsführer
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