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RUNDBRIEF Nr. 08

27.08.2021

Sehr geehrte*r Leser*in,

herzlich willkommen zum AöW-Rundbrief 08/2021. Wie gewohnt haben wir Ihnen aktuelle Branchenthemen übersichtlich und mit Quellenangaben zusammengestellt. Wir freuen uns über Ihr Feedback und wünschen eine interessante Lektüre.

Ihr Team der AöW-Geschäftsstelle

Dr. Durmus Ünlü und Anja Kutzsch

Die Parteien im AöW-Wahlcheck | Zusammenstellung von Rückmeldungen und Positionen

Die Parteien im AöW-Wahlcheck | Zusammenstellung von Rückmeldungen und Positionen
Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) hat ihre Forderungen zu der Bundestagswahl 2021 veröffentlicht und die Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/GRÜNE durch Wahlprüfsteine zur Positionierung gebeten. Ebenso wurden deren Kandidatinnen und Kandidaten über die Forderungen der AöW informiert. Im Folgenden alle bisher eingegangenen Rückmeldungen auf die Wahlprüfsteine und Forderungen von Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft anlässlich …

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AöW-Vizepräsident Olaf Schröder: „Der klimaresiliente Umbau der Strukturen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die vernetztes Denken und nachhaltige Konzepte braucht. Wir bringen die Erfahrung der Wasserwirtschaft aktiv mit ein.“

„Der klimaresiliente Umbau der Strukturen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die vernetztes Denken und nachhaltige Konzepte braucht. Wir bringen die Erfahrung der Wasserwirtschaft aktiv mit ein.“
Zentrale Aspekte aus Sicht Schröders sind: Vorrang für die öffentliche Wasserversorgung konsequent durchsetzen – Gemeinwohlorientierung als Chance stärken – Förderprogramme für resiliente Infrastrukturentwicklung schaffen.
Dazu AöW-Vizepräsident Olaf Schröder im Interview:

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Weltklimarat: Auswirkungen auf den Wasserkreislauf wird stärker

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Am 9. August haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek den Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen IPCC in Deutschland vorgestellt. Veröffentlicht wurde der erste Band der Arbeitsgruppe I mit dem Titel „Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels“. Demnach lässt sich der Einfluss des Menschen auf das Klima mittlerweile deutlich nachweisen. Der Klimawandel habe konkrete Auswirkungen auf Wetterextreme in allen Regionen der Welt. Auch sei der Klimawandel in den vergangenen Jahrzehnten schneller vorangeschritten als zuvor. Bei zunehmender Erwärmung werden die Risiken für Mensch und Natur weiter zunehmen, zum Beispiel auch durch Änderungen im Wasserkreislauf oder durch Wetterextreme, wie Hitze oder Starkregen. In den Hauptaussagen des Sechsten IPCC-Sachstandsbericht (AR6) heißt es dazu: „Fortschreitende globale Erwärmung wird laut Projektionen den globalen Wasserkreislauf weiter intensivieren, einschließlich seiner Variabilität, sowie der globalen Monsunniederschläge und der Heftigkeit von Niederschlags- und Trockenheitsereignissen.“

Der zweite (Auswirkungen des Klimawandels) und dritte Band (Maßnahmen zu seiner Minderung) werden für Februar und März 2022 erwartet, der Synthesereport dann im September 2022.

Quelle und weitere Informationen:
BMU/BMBF, Meldung v. 09.08.2021 Weltklimarat: Den Klimawandel bekämpfen und für die Folgen Vorsorge betreiben

Sechster IPCC-Sachstandsbericht (AR6), Beitrag von Arbeitsgruppe I: Naturwissenschaftliche Grundlagen, Hautaussagen (Version v. 20.08.2021), [PDF]

IPCC, Deutsche Koordinierungsstelle, Arbeitsgruppe I: Naturwissenschaftliche Grundlagen

UNICEF-Klima-Risiko-Index: Hälfte aller Kinder weltweit ist extrem hohen Risiken des Klimawandels ausgesetzt

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Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, sind sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen. Dies geht aus dem ersten Klima-Risiko-Index für Kinder von UNICEF hervor, der am 20.08.2021 gemeinsam mit Fridays for Future zum dritten Jahrestag der globalen Klimastreikbewegung veröffentlicht wurde.
Der Bericht zeigt anhand neuester Daten, in welchen Ländern, wie viele Kinder und Jugendliche besonderen klima- und umweltbedingten Gefahren, Schocks und Belastungen ausgesetzt sind und wie diese Risiken sich wechselseitig verstärken. Die Ergebnisse spiegeln die aktuelle Situation der Kinder wieder. Es sei aber davon auszugehen, dass sich die Zahlen noch verschlechtern werden, wenn sich die Auswirkungen des Klimawandels beschleunigen. Laut der Meldung seien praktisch alle Kinder auf der Erde (mehr als 99 Prozent) mindestens einem der im UNICEF-Klima-Risiko-Index analysierten Risiken ausgesetzt. Fast eine Milliarde Kinder in 33 Ländern seien „extrem stark gefährdet“. Dies sei fast die Hälfte aller Mädchen und Jungen auf der Erde. Kinder seien dort mehreren klima- und umweltbedingten Gefahren, Schocks und Belastungen ausgesetzt und zudem besonders verletzlich aufgrund der unzureichenden Grundversorgung in den Bereichen Wasser und Sanitär, Gesundheit und Bildung.

Hervorzuheben ist aus unserer Sicht auch die erste Forderung von UNICEF, die lautet: „Investitionen in die Klimaanpassung und Widerstandsfähigkeit von zentralen Dienstleistungen für Kinder erhöhen. Um Kinder, besonders schutzbedürftige Menschen und Gemeinden vor den schlimmsten Auswirkungen des sich bereits ändernden Klimas zu schützen, müssen wichtige Dienstleistungen angepasst werden, unter anderem in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene sowie Gesundheit und Bildung.“

Quelle und weitere Informationen:
Deutsches Komitee für UNICEF, Meldung v. 20.08.2021, UNICEF: Eine Milliarde Kinder durch die Auswirkungen des Klimawandels „Extrem stark gefährdet“

Deutsches Komitee für UNICEF, Information vom 20.08.2021, Wie die Klimakrise Kinder und Jugendliche trifft, deutschsprachige Zusammenfassung des Berichts [PDF]

Starkregen- und Hochwasserereignisse: „Aufbauhilfegesetz 2021“ im Bundestag und Bundesrat

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Um die Schäden durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen zu bewältigen, soll ein Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ errichtet werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD vor. Der Fonds dient zur Beseitigung der entstandenen Schäden und zum Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur der betroffenen Länder, Gemeinden und des Bundes sowie weiterer öffentlich-rechtlicher Körperschaften. Jedoch nicht in den Anwendungsbereich des Fonds fallen laut Gesetzesbegründung Infrastrukturmaßnahmen, die über die Beseitigung von Starkregen- und Hochwasserschäden hinausgehen. Einzelheiten über die Durchführung, Verteilung, Verwendung der Mittel des Fonds sowie einheitliche Fördergrundsätze sollen in einer ergänzenden Rechtsverordnung festgelegt werden.

Der Bundestag hat den Gesetzesentwurf in einer Sondersitzung am 25.08. an die betreffenden Ausschüsse überwiesen. Am 10.09 ist im Bundesrat eine Sondersitzung geplant. Ziel sei es umgehend nach Verabschiedung im Bundestag abschließend im Bundesrat zu beraten.

Quelle und weitere Informationen:
Bundestag, Themenseite: Sondervermögen zum Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe geplant, Stand: 25.08.2021

Bundesrat, Meldung v. 24.08.2021

Studie über die Auswirkungen vom individuellen Wasserkonsum in Barcelona

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Eine neue Studie unter der Leitung des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) kommt zu dem Ergebnis, dass zumindest in der Stadt Barcelona Leitungswasser die Option ist, die insgesamt mehr Vorteile bietet. Die Untersuchung konzentrierte sich auf nur eine Stadt, da die Qualität des Leitungswassers von Stadt zu Stadt oder von Land zu Land unterschiedlich sein könne und für Barcelona die verfügbaren Daten am aussagekräftigsten waren.

Laut der Pressemeldung der ISGlobal zeigten die Ergebnisse, dass, wenn die gesamte Bevölkerung Barcelonas beschließen würde, auf abgefülltes Wasser umzusteigen, die dafür erforderliche Produktion einen Verlust von 1,43 Tierarten (!) pro Jahr und Kosten in Höhe von 83,9 Mio. USD pro Jahr aufgrund der Gewinnung von Rohstoffen bedeuten würde. Das seien etwa 1.400-mal mehr Auswirkungen auf die Ökosysteme und 3.500-mal höhere Kosten für die Ressourcengewinnung im Vergleich zu dem Szenario, bei dem die gesamte Bevölkerung auf Leitungswasser umsteigen würde.

Die Studie, die in der Zeitschrift „Science of The Total Environment“ veröffentlicht wurde, untersuchte drei verschiedene Möglichkeiten des Wasserkonsums: Wasser in Flaschen, Leitungswasser und gefiltertes Leitungswasser.

Quelle und weitere Informationen [Extern]:
ISGlobal, Barcelona Institute for Global Health, Meldung vom 28.07.2021, Environmental Impact of Bottled Water Up to 3,500 Times Higher than Tap Water

Cristina M. Villanueva, Marianna Garfí, Carles Milà, Sergio Olmos, Ivet Ferrer, Cathryn Tonne, Health and environmental impacts of drinking water choices in Barcelona, Spain: A modelling study, Science of The Total Environment, Volume 795, 2021, 148884

IGB zur Ansiedlung von industriellen Großprojekten in wasserarmen Gebieten

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Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat am 19. August eine wissenschaftliche Einschätzung zur Ansiedlung von industriellen Großprojekten in wasserarmen Gebieten veröffentlicht. Konkreter Anlass ist das Bauvorhaben "Gigafactory Berlin-Brandenburg" der Firma Tesla in Grünheide. In der Öffentlichkeit werden die potenziellen Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt kontrovers diskutiert. Die Forscherinnen und Forscher nehmen in ihrer Einschätzung potenzielle Folgen für den Schutz und die Nutzung von Wasser und Gewässern in den Fokus.

Quelle und weitere Informationen [Extern]:
Die wissenschaftliche Einschätzung wurde auf der IGB-Webseite veröffentlicht

UBA fordert „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung“ im Grundgesetz und ein bundesweites Klimaanpassungsgesetz

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Die Risiken durch Folgen der Erderhitzung für Deutschland sind seit langem bekannt und wurden zuletzt in der aktuellen Klimawirkungs- und Risikoanalyse für Deutschland umfassend identifiziert. Ein Netzwerk von 25 Bundesbehörden und -institutionen aus neun Ressorts entwickelte wissenschaftlich fundierte Maßnahmenvorschläge, mit denen Länder, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen Schäden reduzieren, für Extremwettereignisse vorsorgen und sich an unvermeidliche ⁠Klimafolgen⁠ anpassen können. Doch bisher fehle es laut UBA in Deutschland an geeigneten rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, um diese Maßnahmen flächendeckend umzusetzen.

Das ⁠UBA⁠ schlägt vor, eine neue „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung“ im Grundgesetz zu verankern und ein bundesweites Klimaanpassungsgesetz zu verabschieden. Die jüngsten Extremereignisse zeigten aber auch, dass selbst mit umfassender Klimavorsorge derartige Katastrophen nicht gänzlich verhindert werden könnten. Deshalb sei die wichtigste Vorsorge mehr denn je entschlossener ⁠und unverzüglicher ⁠Klimaschutz⁠.

Quelle und weitere Informationen [Extern]:
UBA, Meldung vom 22.07.2021, Klimaanpassung jetzt gesetzlich verankern

Antwort der Bundesregierung: Unterstützung der Bundes beim Hochwasserschutz

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In einer Antwort der Bundesregierung mit dem Thema „Starkregen im Saarland“ wird übersichtlich dargestellt, inwiefern der Bund die Länder und Kommunen bei der Vorbereitung auf mögliche Starkregenereignisse und beim Hochwasserschutz mit Konzepten, Empfehlungen und Förderungen unterstützt.

Quelle und weitere Informationen [Extern|PDF]:
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, Starkregen im Saarland, BTag-Drs. 19/32014 vom 13.08.2021

Präsentationen zum Download | Digitale AöW-Veranstaltung „Schwammstadt, Hochwasserschutz und sichere Trinkwasserversorgung: Potentiale der Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand"

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Die Präsentationen der Referenten unserer Jahresveranstaltung am 22. Juni sind hier zum Download bereitgestellt.

Bayern: KUMAS-Leitprojekte 2021 gestartet

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Die KUMAS e.V. zeichnet seit 1998 innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Anlagen, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse, die in besonderem Maße Umweltkompetenz ausstrahlen, aus. Die ausgezeichneten Leitprojekte werden öffentlichkeitswirksam ein Jahr lang in den Medien, auf der Internetseite des KUMAS-UMWELTNETZWERKS im Rahmen der KUMAS-Fachkongresse, Messeauftritte und den Netzwerkveranstaltungen präsentiert.

Einsendeschluss für die Bewerbung oder einen Vorschlag ist der 31. August 2021!

Quelle und weitere Informationen [Extern]:
Kumas Umweltnetzwerk, KUMAS-Leitprojekte 2021 - jetzt bewerben!

EU-Konsultation: Integrierte Wasserbewirtschaftung – überarbeitete Listen von Schadstoffen in Oberflächengewässern und im Grundwasser

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Die EU-Kommission führt eine Konsultation zu den Listen von Schadstoffen in Oberflächengewässern und im Grundwasser durch. Die Initiative befasst sich mit den Erkenntnissen über chemische Verunreinigungen und der rechtlichen Verpflichtungen, die Listen mit prioritären Stoffen und Grundwasserschadstoffen regelmäßig zu überprüfen.

Quelle und zur Konsultation (Frist bis 01.11.2021), [Extern]

Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“

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Das Bündnis der EBI "Bienen und Bauern retten!" hat die Vision einer Europäischen Union, in der die Landwirtschaft zum Wohlergehen der Menschen hinsichtlich Beschäftigung, Gesundheit und Erholung der biologischen Vielfalt beiträgt.
Die Forderung lautet: „Um die Bienen und die Gesundheit der Menschen zu schützen, fordern wir die Kommission auf, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und die Landwirte bei der Umstellung zu unterstützen.“

Die EBI "Bienen und Bauern retten!" läuft noch bis zum 30.09.2021.

Weitere Informationen (Extern):
Bienen und Bauern retten!

A tip: tap - Online-Beratung zu Trinkwasser

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Mit der Online-Beratung ergänzt a tip: tap seine Vor-Ort-Angebote und ermöglicht allen eine ortsunabhängige Teilnahme. Neben den beliebten Themen Umstieg am Arbeitsplatz und Trinkbrunnen, geht es auch um Trinkwasser in Kommunen und Angebote für den Bildungsbereich. Es sind auch immer wieder externe Referent*innen eingeladen, andere Online-Seminare entstehen in Kooperation (z.B. mit AWO, Max-Planck Gesellschaft etc.) oder es wird auf aktuelle Themen eingegangen, wodurch das Angebot Schritt für Schritt ausgebaut wird.
Näheres [Extern]: https://atiptap.org/beratung/online-beratung/

Der Verein bietet am 31.08.2021 ein Online-Seminar an und erklärt, wie auch weitere Akteure ein Wasser-Quartier in Ihrer Kommune, Stadt oder im Landkreis errichten können. Dieses Online-Seminar ist offen für alle, die an einer assoziierten Partnerschaft im bundesweiten Projekt Wasserwende Interesse haben. Die kostenlose Anmeldung erfolgt direkt über die Homepage des Vereins [Extern]: https://atiptap.org/events/wasser-quartier-kooperationspartner-werden-2

Neues von den AöW-Mitgliedern

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Wir berichten regelmäßig über die wichtigsten Neuigkeiten der AöW-Mitglieder, wie beispielsweise innovative Projekte, wichtige technische oder organisatorische Neuerungen, Kampagnen, neue Führungskräfte.
Wenn Sie Ihre Themen und Meldungen mit den Kolleginnen und Kollegen in der AöW teilen möchten, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).

Emschergenossenschaft/Lippeverband: Zurück in die saubere Emscher-Zukunft

Es war dieser eine Moment, auf den die gesamte Region in einer gemeinsamen Kraftanstrengung 30 Jahre lang hingearbeitet hat: Die Emschergenossenschaft hat am Freitag in Oberhausen gemeinsam mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Deutschlands größtes Schmutzwasserpumpwerk und damit den gesamten unterirdischen Abwasserkanal Emscher in Betrieb genommen. Das Finale des Emscher-Umbaus ist somit eingeläutet – bis Ende des Jahres wird die Emscher komplett vom Abwasser befreit sein! EGLV.de vom 20.08.2021 [Extern]

Zweckverband Grevesmühlen: 30. Jubiläum: Wasser in guten Händen

Am 31. Juli 1991 gründeten die Bürgermeister des ehemaligen Landkreises Grevesmühlen den Zweckverband Grevesmühlen (ZVG) als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die heute 26 Verbandsmitglieder haben die Aufgaben der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und des Geografischen Informationssystems per öffentlich­rechtlichem Vertrag an den Verband übergeben. Wasserzeitung Zweckverband Grevesmühlen Juli/August 2021 [Extern | PDF]

Lippeverband: Phos4You - Abschlusskonferenz im September

Zwölf Partner aus sieben Ländern haben sich in dem Projekt „Phos4You“ unter der Federführung des Lippeverbandes zusammengeschlossen. Gemeinsam möchte man nachhaltige Strategien zur Rückgewinnung der endlichen Ressource Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche entwickeln. Auf der Abschlusskonferenz vom 22. bis 23. September in Essen werden die Projektergebnisse präsentiert und diskutiert. Lippeverband vom 06.08.2021

Erfolgsprojekt der StEB Köln: Azubis leiten Kläranlage

Zum zweiten Mal werden die Auszubildenden der StEB Köln eine Woche im August die Kläranlage in Köln-Weiden leiten. Vom 09.08. bis 13.08.2021 zeigen sie, was sie gelernt haben. StEB Köln vom 06.08.2021

Radio-/TV-Beiträge zu Wasserthemen

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In diesem Rundbrief können wir folgende Beiträge empfehlen (abrufbar in den externen Online-Mediatheken):
Wir möchten Sie über TV- und Radioberichte zu Wasserthemen ständig informieren. Wenn Sie Empfehlungen zu Sendungen haben, die online abrufbar sind, bitten wir um eine kurze Information an die AöW-Geschäftsstelle (info@aoew.de).

Veranstaltungshinweise

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  • 30. August bis 1. September (Online)
    53. Wasserwirtschaftsrechtlicher Gesprächskreis: Das Wasserrecht nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Bundes-Klimaschutzgesetz
    Externer Link
  • 31. August 2021 (Online]
    Wasser-Quartier Kooperationspartner werden
    Externer Link
  • 6. September (Online)
    DWA: Starkregenereignisse – Information und Beratung bei Überflutungen
    Externer Link
  • 10. September 2021 in Köln
    10 Jahre Wasserschule Köln
    Externer Link
  • 04.+05. Oktober 2021 in Stuttgart
    LAWA-Klimawandelforum 2021
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  • 20. Oktober 2021
    Nürnberger Kolloquien zur Trinkwasserversorgung
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  • 04. November 2021 in Berlin und online
    Kommunale Klimakonferenz 2021
    Externer Link
  • 4. November 2021 (Online)
    a tip: tap: Trinkwasser in der Kommune - Hitzeaktionsplan der Stadt Mannheim und Klimaschutzagentur Mannheim
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  • 10. November 2021
    Leitungskanäle im urbanen Raum
    Externer Link
  • 15.+16. November in Koblenz
    BfG: Gewässergütemodellierung - Aktuelle Anwendungen und integrative Modellansätze
    Externer Link
  • 17.+18. November 2021 in Mülheim/Ruhr
    3rd Water JPI Conference: “FROM RESEARCH TO PRACTICE: pollutants, pathogens and antimicrobial resistances in the water cycle”
    Externer Link
  • 18.+19. November 2021 in Berlin
    6. Konferenz für Ausbildungskräfte in der Ver- und Entsorgung
    Externer Link
Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V.
Reinhardtstr. 18a
10117 Berlin
Tel.: 0 30 / 39 74 36 06
Fax: 0 30 / 39 74 36 83
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