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Vorrang für Leitungswasser


Projekt Wasserwende


Durch den Umstieg von Flaschen- auf Trinkwasser können erhebliche CO2-Emissionen und Plastikabfälle vermieden werden, die mit der Herstellung, Logistik, Transport und Entsorgung der Flaschen verbunden sind. Der gemeinnützige Verein a tip: tap setzt sich für die Verwendung von Leitungswasser und gegen Plastik ein und hat gemeinsam mit den lokalen Wasserversorgern und weiteren Partnern das Projekt Wasserwende ins Leben gerufen.

In zwölf Wasser-Quartieren, über das gesamte Bundesgebiet verteilt, werden die Vorteile vom Trinkwasser aus der Leitung durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Beratung von Unternehmen, Schaffung von Trink-Orten und Pressearbeit bekannt gemacht. Den Bürgerinnen und Bürgern werden Wege aufgezeigt, wie einfach Klimaschutz und Plastikvermeidung lokal umgesetzt werden können. 

Ein wesentlicher Bestandteil für die Umsetzung des Projektes ist die Verfügbarkeit von kostenlosem Trinkwasser z.B. an öffentlichen Plätzen. Immer mehr Städte lassen Trinkwasserbrunnen aufstellen, an denen Bürger kostenfrei ihren Durst stillen können. Eine interaktive Karte mit Trinkwasseranlagen findet sich beispielsweise  hier

Daneben gibt es inzwischen deutschlandweit über 2000 Auffüll-Stationen. Bei diesen Stationen handelt es sich um Cafés, Bars und Geschäfte, bei denen Passanten ihre Wasserflasche kostenfrei auffüllen lassen können. Weitere Informationen zur Initiative Refill

Das Wasser-Quartier Campusviertel Marburg liegt im nördlichen Innenstadtbereich Marburgs. Die Wasserwende wird in Marburg durch die Kooperation mit den Stadtwerken, der Universitätsstadt Marburg sowie weiteren Partnern vor Ort umgesetzt. Durch die Erklärung zur Blue Community ist Marburg bereits Vorbild für andere Städte und Kommunen.

Neben den Stadtwerken Marburg sind auch noch weitere AöW-Mitglieder Partner des Projektes Wasserwende: die AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe, der Wasserverband Peine und der Zweckverband zur Wasserversorgung - Rottenburger Gruppe

 Weitere Informationen zum Projekt Wasserwende

 

►  Die Geschichte von Flaschenwasser im Video

BMU bietet „Trinkbrunnen-Auszeichnung" an

Das BMU unterstützt die kostenlose Bereitstellung von Trinkwasser im öffentlichen Raum unter anderem ideell durch die Vergabe der Logos des BMU und zur UN-Wasserdekade auf öffentlichen Trinkbrunnen. Die Genehmigung zur Nutzung der Logos ist auf zwei Jahre befristet (Verlängerungsoption). Um einen Trinkbrunnen als Wasserdekade-Projekt auszuzeichnen, muss ein formloser Antrag an das BMU, Referat WR I 1 gestellt werden.

Folgende Kriterien sind dabei zu erfüllen:

  • Der Trinkbrunnen ist öffentlich zugänglich
  • Die Abgabe des Leitungswassers ist kostenlos und verpackungsfrei, mitgebrachte Trinkgefäße können aufgefüllt werden.
  • Eine Diskriminierung anderer Getränke und deren Verpackung ist nicht gegeben.
  • Eine regelmäßige Wartung und Qualitätskontrolle wird gewährleistet.

BMU, Themenseite: Trinkbrunnen-Auszeichnung

BMU: 5-Punkte-Plan für weniger Plastik sieht Förderung des Leitungswassertrinkens vor

November 2018. Das BMU hat einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt. Interessant ist aus unserer Sicht die Maßnahme „Förderung des Leitungswassertrinkens und bessere Verfügbarkeit von Leitungswasser im öffentlichen Raum". In dem Konzept heißt es dazu:
„Einwegflaschen für Wasser? Unser Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist ein gesundes, preiswertes und völlig verpackungsfreies Lebensmittel. Es ist nahezu überall verfügbar und die Qualität wird flächendeckend von den Wasserwerken überwacht. Nicht umsonst gilt es als Lebensmittel Nummer eins. Wasserflaschen für den heimischen Verzehr zu kaufen, ist in Deutschland in der Regel unnötig. Auch unterwegs kann man wieder befüllbare Trinkflaschen nutzen."

Mit einem neuen Partner-Netzwerk möchte das BMU dafür sorgen, dass an öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Einrichtungen Leitungswasser als Trinkwasser zur Verfügung steht. In den Städten soll es überall gut erreichbare Nachfüllstationen für Wasserflaschen geben. Zudem soll die verstärkte Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser in Haushalten sowie öffentlichen und privaten Einrichtungen durch Aufklärung und Beratung unterstützt werden.

BMU, 5-Punkte-Plan des Bundesumweltministeriums für weniger Plastik und mehr Recycling, 26.11.2018

 

Wasserlabel vergeben

19.09.2013. Die Stadt Bern ist als erste Stadt Europas mit einem Wasserlabel ausgezeichnet worden. Lesen Sie hier den vollständigen Zeitungsartikel

 
 

 Fotoquelle Banner: Timo R. / pixelio







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