Seit 2011 wird jährlich vom Bündnis Entwicklung Hilft der WeltRisikoBericht herausgegeben. Der diesjährige WeltRisikoBericht hat den Fokus auf Wasserthemen. In dem 70-seitigen Bericht heißt es als Fazit, dass die Wasserversorgung für Überleben, Gesundheit, Entwicklung, Sicherheit und Katastrophenvorsorge elementar ist. Verfügbarkeit von und Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen sollte nicht als isoliertes Thema, sondern stets in Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen Bereichen sowie im globalen Kontext betrachtet werden. Von der EU werde eine Richtlinie gefordert, die die Privatisierung der Wasserversorgung stärker reguliert und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.
Weltrisikobericht fordert Regulierung der Privatisierung
WeltRisikoBericht 2019 - Fokus: Wasserversorgung
Bündnis im Forum Umwelt und Entwicklung – AG Wasser zum Weltwassertag am 22.03.2026: Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung geschlechtergerecht umsetzen
Zum diesjährigen Weltwassertag unter dem Motto „Water and Gender“ hat sich die AöW an einer gemeinsamen Pressemitteilung des Forums Umwelt und Entwicklung/ AG Wasser beteiligt. Gemeinsam mit unter anderem Partnern aus der Entwicklungszusammenarbeit wird darin die Bedeutung des Menschenrechts auf Wasser hervorgehoben und die internationale Dimension des Themas „Water and Gender“ betont. Ziel ist es, auf die globalen Herausforderungen im Bereich Wasser und Geschlechtergerechtigkeit aufmerksam zu machen. (Fotoquelle: AdobeStock_Anat art)
Weltwassertag: Wasser für den Frieden
Sonnenseite.com vom 22.03.2024
Bündnis ruft zum Schutz des Menschenrechts auf Wasser auf.
Anlässlich des Weltwassertags am 22. März ruft ein Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie Vertreter*innen der öffentlichen Wasserwirtschaft die Bundesregierung auf, das Menschenrecht auf Wasser als wichtige Grundlage für Frieden besser zu schützen. Die immer knapper werdende Ressource verstärkt Konflikte, Flucht und Vertreibung. Um das Konfliktpotential zu bekämpfen, muss ein sicherer und gerechter Zugang zu Wasser stärker in die Außen- und Entwicklungspolitik einbezogen werden.