Klimaschutz

Die Unternehmen und Betriebe in öffentlicher Hand in der Wasserwirtschaft ergreifen im Rahmen ihrer Aufgaben der Daseinsvorsorge Maßnahmen für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende.

In der öffentlichen Wasserwirtschaft werden an vielen Stellen erneuerbare Energien genutzt und die Energieeffizienz gesteigert. Damit können erhebliche Mengen an CO2-Emmissionen bei der Wasserversorgung und insbesondere bei der Abwasserreinigung eingespart werden. Diesen Beitrag für die Energiewende wollen unsere Mitglieder auch weiterhin steigern.

So werden in der Abwasserwirtschaft in erheblichem Umfang Erzeugungsanlagen zur Eigenversorgung z.B. von Kläranlagen betrieben, in denen das bei der Faulung des anfallenden Klärschlammes entstehende Faulgas (ein erneuerbarer Energieträger) als Brennstoff eingesetzt wird. Mit dem bei der Abwasserreinigung anfallenden, erneuerbaren Energieträger Faulgas werden hocheffiziente KWK-Anlagen zur Versorgung der Kläranlagen mit Strom und Wärme betrieben. Diese Energieerzeugung ist einerseits besonders energieeffizient (Betrieb als KWK-Anlagen) und andererseits ressourcenschonend und sie vermeidet Treibhausgasemissionen (gekoppelte Erzeugung).

„Leitungswasser trinken vermeidet Plastik und CO₂“

Am 5. Juni ist Weltumwelttag

AöW-Vizepräsident Hans-Hermann Baas zeigt zum Tag der Umwelt die Vorzüge von Wasser aus dem heimischen Hahn auf: „Die regionale Trinkwasser­versorgung leistet einen wichtigen Umweltbeitrag. Denn sie vermeidet im Vergleich zum Flaschenwasser aus dem Supermarkt zusätzliche Transporte und Plastik für die Flaschenherstellung.