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AöW veröffentlicht Position zu Nutzungskonkurrenz über Wasserressourcen

Im Zuge des fortschreitenden Klimawandels ist mit häufigerem regionalem „Wasserstress“ in Deutschland zu rechnen. Während das Wasserdargebot sinken wird, wird durch häufigere Hitzetage und lang anhaltende Dürreperioden gleichzeitig der Bedarf an Wasser steigen. Überdies müssen in den Landschaften und deren Ökosystemen alle Wechselbeziehungen zwischen dem Wasser und anderen geogenen, biogenen und anthropogenen Faktoren (Landschaftswasserhaushalt) beachtet werden. Dadurch werden Nutzungs- und Zielkonflikte um unsere Trinkwasserressourcen zunehmen, wie z.B. bei der Sicherstellung der langfristigen Versorgungssicherheit, bei den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie, bei weiteren Umwelt- und Naturschutzzielen…

AöW-Pressemitteilung zum veröffentlichten Entwurf einer Nationalen Wasserstrategie des BMU und UBA

Das BMU und das UBA haben heute am 8.6.2021 den Entwurf der Nationalen Wasserstrategie vorgestellt. Vorangegangen war ein Dialogprozess – bestehend insbesondere aus Vertretern von Bund, Ländern, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Verbraucher- und Naturschutz sowie der Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürger.

Rundbrief 05/2021

Aus dem Inhalt: Digitale AöW-Jahresveranstaltung, AöW-Stellenausschreibung, Neuerscheinung: „Wasserwirtschaft zwischen Profit und Gemeinwohl“, AöW-Stellungnahme zum NIS 2-Richtlinien-Vorschlag, Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz: Auswirkung auf die öffentliche Wasserwirtschaft, Europäische Kommission verabschiedet Null-Schadstoff-Plan, Internationale Datenbank über rekommunalisierte öffentliche Dienstleistungen, Anhörung im Bundestag über das Thema „Menschenrechte und Klimakrise“, EU-Kommission startet Konsultation zur kommunalen Abwasserrichtlinie, Bayern: KUMAS-Leitprojekte 2021 gestartet, Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ (Foto: iStock/Plainview)

AöW-Stellungnahme zum NIS 2-Richtlinien-Vorschlag

Die AöW weist darauf hin, dass durch den Richtlinienvorschlag in die bisherigen Strukturen der öffentlichen Wasserwirtschaft eingegriffen wird, insbesondere wegen der Benachteiligung von Einrichtungen in öffentlicher Hand, die als Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission gelten, während für gleiche private Einrichtungen eine Ausnahme gilt. Unsere Argumente können Sie aus dem beigefügten AöW-Schreiben entnehmen.

Neuerscheinung: „Wasserwirtschaft zwischen Profit und Gemeinwohl“

Anlässlich der im Zusammenhang mit der Privatisierung der Wasserwirtschaft in Bremen im Jahr 2028 auslaufenden Leistungsverträge beschäftigt sich das Buch nicht nur mit europäischen und nationalen Aspekten, sondern der Blick richtet sich auch auf die Situation in Bremen, um Diskussionen für eine Fortführung der Privatisierung oder eine Rekommunalisierung der Wasserwirtschaft anzuregen.

Rundbrief 04/2021

Aus dem Inhalt: digitale AöW-Jahresveranstaltung, UN-Weltwasserbericht 2021: Der Wert von Wasser, Landgericht Landshut: Trinkwasser nicht als gesund bewerben, Drei-Punkte-Plan für Klimaanpassung in Kommunen vereinbart, „Spurenstoffzentrum des Bundes“ gegründet, UBA-Bericht: Reform des Abwasserabgabengesetzes – mögliche Aufkommens- und Zahllasteffekte, Deutscher Städtetag veröffentlicht Studie: „Die Stadt der Zukunft mit Daten gestalten“, EU-Kommission: Wechsel des Wasser- und Abwasserdienstleisters in Rostock war keine staatliche Beihilfe, BKG bietet jetzt einen digitalen Hochwasseratlas, Veolia und Suez erzielen Grundsatzeinigung über Zusammenschluss, Wasser marsch?! Deutsches Klimavorsorgeportal KLiVO, Studie: Seit 2015 schlimmste Sommer-Trockenperioden, Ergebnisse des Dialogs mit Bürger*innen „Stickstoff: Zu viel des Guten!“ (Foto: iStock/Plainview)

Wasser gehört uns allen!

Mit der Wasserwirtschaft in ausschließlich öffentlicher Hand bewahren sich die Kommunen ihren Gestaltungsspielraum. So sichern sie bürgernah und demokratisch legitimiert den Kern kommunaler Daseinsvorsorge heute und für die Zukunft.

Sicher – gut – günstig

Die Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand sorgt für sauberes Trinkwasser und sichere Abwasserbeseitigung. Hohe Qualität und Sicherheit zum günstigen Preis.

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