Stellungnahme

AöW-Stellungnahme zum Entwurf eines 2. Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes

In Folge der Umsetzung der Neufassung der Trinkwasserrichtlinie (Richtlinie (EU) 2020/2184 vom 16. Dezember 2020, im Folgenden TrinkwRL) sind Anpassungen im WHG vorgesehen und der vorliegende Gesetzesentwurf soll die erforderliche Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer neuen Bundesverordnung schaffen.
Aus AöW-Sicht greift der Gesetzesentwurf die Belange für den „Zugang zu Wasser für den menschlichen Gebrauch für alle“ zu kurz und vernachlässigt wichtige Aspekte, die in der Umsetzung im WHG berücksichtigt werden müssen. Im Einzelnen in der AöW-Stellungnahme.

Position

AöW-Positionspapier „Hochwasser und Starkregen – Land und Stadt auf die Klimafolgen vorbereiten“

Der Klimawandel mit all seinen Facetten fordert eine vielseitige Anpassung von Land und Stadt um uns vor den Klimafolgen zu schützen. Es sind nicht nur die klimatischen Bedingungen und deren Ausmaße neu, sondern auch die Lösungskonzepte um diesen Herausforderungen zu begegnen. In dem Positionspapier wird aufgezeigt, welche Stellschrauben angepasst werden müssen, um die Klimawandelanpassung bundesweit voran zu bringen.

Pressespiegel

Grundwasserschutz gewinnt an Bedeutung

Gemeinderat vom 03.06.2022

Die Wiederherstellung naturnaher Gewässer, eine klimaangepasste Landwirtschaft oder das Schwammstadt-Prinzip: Grundwasserschutz bedeutet große Anstrengungen – die Zahl der Blue Communities steigt aber.

Lange musste man sich um den guten Zustand des Grundwassers wenig kümmern – Qualität und Verfügbarkeit waren in Deutschland selbstverständlich. Daher wurde dem Schutz des Grundwassers zu wenig Bedeutung beigemessen – und so gelangen in die Umwelt zahlreiche Schadstoffe wie Pestizide, PFAS, Arzneimittel oder Mikroplastik, die eine Gefahr für das Grundwasser darstellen. Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf durch den Klimawandel, und die Grundwasserneubildungsrate nimmt ab.