Wasser ist sicher

Auf die kommunale Wasserwirtschaft ist Verlass. Sauberes Trinkwasser und sichere, umweltgerechte Abwasserbeseitigung sind in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Die Verankerung in der kommunalen Daseinsvorsorge sichert den Bürgerinnen und Bürgern dabei Preisstabilität, Qualität und Versorgungssicherheit.

Wasser ist Lebensquell

Wasser ist Grundlage allen Lebens. In diesem Bewusstsein setzt sich die Wasserwirtschaft in öffentlicher Hand tagtäglich dafür ein, unseren Wasserschatz zu bewahren.

Wasser ist keine Ware

Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung dürfen nicht den Profitinteressen privater Konzerne unterworfen werden. Weltweite Erfahrungen zeigen ein hohes Risiko: Privatisierung führt meist zu steigenden Preisen oder sinkender Qualität.

NEWS

AöW-Jahresveranstaltung am 20. April 2026 in Berlin

Wasser ist eine zentrale Zukunftsressource. Klimawandel, zunehmende Extremwetterereignisse und steigende Anforderungen an Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung setzen die Systeme der öffentlichen Wasserwirtschaft zunehmend unter Druck und machen ihre Weiterentwicklung notwendig.

Vor diesem Hintergrund lädt die AöW am 20. April 2026 in Berlin zur Jahresveranstaltung „Investitionen in die Wasserwirtschaft: Zukunft sichern in Zeiten von Wandel und steigenden Anforderungen“ ein, bei der Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren.

BELIEBTE INFORMATIONEN ÜBER UNS
WEITERE MELDUNGEN

Rundbrief 03/2026

Aus dem Inhalt: EuG erklärt Branchenklagen gegen Abwasserrichtlinie für unzulässig, EU aktualisiert Schadstoffliste und verschärft Wasserqualitätsstandards, Zustimmung des Bundesrats zum KRITIS-Dachgesetz, Organisationen warnen vor Aufweichung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Rechtsgutachten: Omnibus-Paket zu Pestiziden rechtswidrig, AWBR-Trinkwassermemorandum: Zehn Grundsätze für Schutz und Bezahlbarkeit von Trinkwasser vorgestellt (Foto: iStock/Plainview)

AöW-Stellungnahme zu Omnibus X: Strengere Pestizidgesetze nötig

Die AöW warnt in ihrer Stellungnahme zum Vereinfachungspaket der Europäischen Kommission (Omnibus X) vor einer Abschwächung der Pestizidgesetze. Die Datenlage zeigt: 19 % der Grundwassermessstellen sind mit Pestiziden belastet, und Metabolite wie Trifluoressigsäure (TFA) werden an 76 % der Messstellen nachgewiesen. TFA ist persistent, mobil und kaum aus Trinkwasser zu entfernen.
Die AöW fordert daher einen konsequenten Ausstieg aus PFAS – insbesondere ein Verbot PFAS-haltiger Pestizide – sowie ein Anwendungsverbot chemisch-synthetischer Pestizide in Wasserschutzgebieten. Nur so lassen sich Trinkwasserressourcen schützen und die Gesundheit von Menschen und Umwelt sichern.

AöW-Jahresbericht 2025

In unserem aktuellen Jahresbericht geben wir einen Überblick über die Aktivitäten, Entwicklungen und Erfolge der AöW im vergangenen Jahr.

Wir laden Sie ein, sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen und mehr über unsere Themen zu erfahren, die uns bewegen.

Gemeinsamer Spendenaufruf Ukraine-Hilfe

Verbände aus der Wasserwirtschaft haben einen gemeinsamen Spendenaufruf für die Ukraine gestartet. Der Bedarf der Wasserbetriebe bleibt hoch, deshalb wird weitere Unterstützung gesammelt.

Informationen zum Aufruf, Bedarfslisten und Hinweise zum Ablauf der Spenden sind online verfügbar. Am 12. Januar 2026 findet außerdem eine Info-Session statt.

AöW veröffentlicht Positionierung zu PFAS

Anlässlich des derzeit auf europäischer Ebene diskutierten Beschränkungsvorschlags zu PFAS hat die AöW eine Positionierung zur PFAS-Problematik verfasst.

Darin macht die AöW deutlich, dass PFAS eine wachsende Gefahr für unsere Gewässer und die Trinkwasserversorgung darstellen. Gefordert werden mehr Transparenz über PFAS-Einträge, ein zügiges Phasing-Out dieser Stoffe, der Schutz an der Quelle statt teurer End-of-Pipe-Lösungen sowie eine konsequente Herstellerverantwortung.

PFAS: AöW fordert eine wirksame Strategie zum Schutz unserer Gewässer

AöW-Pressemitteilung vom 24.11.2025

Die AöW hat ihre Position zum Umgang mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) veröffentlicht. Darin mahnt sie entschlossenes Handeln zum Schutz der Wasserressourcen an. Hintergrund sind aktuelle Debatten über PFAS-Funde im Trinkwasser, die bundesweit Aufmerksamkeit erhalten haben. Branchenverbände weisen zwar auf die begrenzte Aussagekraft der Einzelmessungen hin, machen aber zugleich deutlich, dass PFAS-Einträge technisch und wirtschaftlich zunehmend herausfordernd werden können.

AöW-Stellungnahme zum Wasserstoffhochlauf

Im Rahmen der Verbändeanhörung des BMWE zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft hat die AöW ihre Stellungnahme eingereicht.

Die AöW äußert rechtliche Hinweise zur geplanten Regelung des „überragenden öffentlichen Interesses“, insbesondere im Hinblick auf wasserwirtschaftliche Belange sowie Aspekte der Genehmigungspraxis. (Foto: iStock/audioundwerbung)

„Wir brauchen wieder ein Bewusstsein dafür, dass Wasser nicht unbegrenzt verfügbar ist“

Interview mit AöW-Geschäftsführer Dr. Durmus Ünlü

Jeden Tag verbraucht ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 126 Liter Trinkwasser – für Körperpflege, Kochen, Trinken, Wäschewaschen oder die Toilettenspülung. Rechnet man die Menge hinzu, die etwa für die Lebensmittelproduktion genutzt wird, sind es sogar mehr als 7.000 Liter. Damit angesichts der Klimakrise auch künftig das frische Nass aus dem Hahn fließt, empfiehlt Durmuş Ünlü einen sorgsamen Umgang mit der knappen Ressource. (DNR vom 21.07.2025)

AöW-Pressemitteilung: Geplante Aufhebung der Stoffstrombilanzverordnung gefährdet Fortschritte im Grundwasserschutz

AöW-Pressemitteilung vom 19.06.2025

Nach Medienberichten wird das Bundeskabinett voraussichtlich am 24. Juni über die Aufhebung der Stoffstrombilanzverordnung beschließen. Die Verordnung soll durch eine Ministerverordnung außer Kraft gesetzt werden. Aus Sicht der öffentlichen Wasserwirtschaft ist dieser Schritt weder fachlich noch rechtlich nachvollziehbar. Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) appelliert daher an die Bundesregierung, die Stoffstrombilanzverordnung nicht aufzuheben, sondern im Sinne eines vorsorgenden, rechtskonformen und zukunftsgerichteten Gewässerschutzes gezielt weiterzuentwickeln.

AöW-Stellungnahme zum Referentenentwurf „Verordnung zur Aufhebung der Stoffstrombilanzverordnung“

Die AöW hat mir ihrer Stellungnahme zum o.g. Referentenentwurf die geplante Aufhebung der seit 2018 geltenden Stoffstrombilanzverordnung kritisiert. Aus Sicht der AöW stellt die Nitratbelastung des Grundwassers weiterhin ein erhebliches Problem für den Gewässerschutz in Deutschland dar. Eine Reduktion der Nitrateinträge erfordere ein rechtliches Instrumentarium, das auf belastbaren Daten beruht und ein konsequentes Monitoring ermöglicht. Um Nährstoffflüsse nachvollziehbar zu dokumentieren, ist die Stoffstrombilanz dabei ein unerlässliches Element.

Jahresveranstaltung 2025 von AöW und LWBV in Kiel thematisiert Herausforderungen und Kooperationsmodelle im Gewässerschutz 

Zusammenfassung von Dr. Durmuş Ünlü/AöW 

Am 12. Mai 2025 fand in Kiel die gemeinsame Jahresveranstaltung von AöW und LWBV unter dem Titel „Vorrang wasserwirtschaftlicher Belange und Kooperationen – Aktuelle Herausforderungen und bewährte Ansätze“ statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der europäischen und nationalen Wasserpolitik, die Rolle von Kooperationen sowie die konkreten Herausforderungen bei der Umsetzung wasserwirtschaftlicher Aufgaben.  

AöW fordert klare politische Weichenstellungen für die öffentliche Wasserwirtschaft

AöW-Pressemitteilung vom 14.05.2025

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat im Rahmen ihrer Jahrestagung in Kiel ihr neues politisches Papier mit dem Titel „Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW): Starke Partnerin für Gemeinwohl und Nachhaltigkeit“ vorgestellt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Vorrang wasserwirtschaftlicher Belange und Kooperationen – Aktuelle Herausforderungen und bewährte Ansätze“ und widmete sich zentralen Fragen der Wasserwirtschaft in Zeiten von Klimawandel, Nutzungskonkurrenzen, steigenden Anforderungen und politischen Veränderungen.

Erweiterung des AöW-Präsidiums und Wahl eines weiteren AöW-Vizepräsidenten

AöW-Pressemitteilung vom 14.05.2025

Auf der Präsidiumssitzung der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. am 13. Mai 2025 in Kiel wurde Herr Ingo Noppen (Wupperverband) als weiterer Vizepräsident der AöW gewählt. Er ergänzt damit den engeren Vorstand, der nun aus der Präsidentin Claudia Ehrensberger sowie den beiden Vizepräsidenten Olaf Schröder und Ingo Noppen besteht.

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Wasser gehört uns allen!

Mit der Wasserwirtschaft in ausschließlich öffentlicher Hand bewahren sich die Kommunen ihren Gestaltungsspielraum. So sichern sie bürgernah und demokratisch legitimiert den Kern kommunaler Daseinsvorsorge heute und für die Zukunft.

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